Hilfe für Lisa
Am 27. Mai landete Lisa mit ihren Eltern, dank dem Sponsoring der Flüge von Ukraine International Airline in Kiew, zur Behandlung in Berlin. Sie befindet nun im Helios Klinikum Berlin Buch bei Prof. Dr. med. Lothar Schweigerer in Behandlung. Lisa hat nun bereits einige Chemoblöcke erhalten und im Augenblick kann davon ausgegangen werden, dass keine Knochenmarktransplantation nötig ist.
Am Flughafen wurde die erste Verständigung vom "Integrationszentrum Harmonie" unterstützt. Vielen Dank für die großartige Hilfe.

Hier sehen Sie das Video zu Lisas Ankunft:
http://www.bild.de/BILD/news/einherzfuerkinder/2010/06/02/krebsmaedchen-lisa-in-deutschland/letzte-hoffnung-fuer-leukaemiekrankes-kind.html
März 2010
Die zweijährige Lisa aus der Ukraine ist an akuter megakariozytärer Leukämie (erste akute Phase) erkrankt. Zusätzlich droht eine Querschnittslähmung und Lisa muss Pastikkorsett tragen. Seit Februar erhielt Lisa eine hoch dosierte Chemotherapie in der Ukraine. Ob eine Knochenmarktransplantation notwendig ist kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Eine weiterführende Behandlung nach modernsten Standards ist jedoch in der Ukraine nicht möglich.
Die Eltern haben sich an „Berlin hilft“ gewandt. Mit Hilfe der Initiative „Ein-Herz-für-Kinder“ , dem Verein „Berlin hilft“ und der Unterstützung weiterer Spender durch einen veröffentlichten Spendenaufruf bei „BILD online“ sowie der Spende von Silk Relations GmbH kann eine Behandlung im Helios Klinikum Berlin-Buch erfolgen.
Auszug aus dem Bild Onlinebericht vom 03. Juni 2010:
REINHARDT und S. WALTER
Berlin - Vorsichtig schaut sich die kleine Lisa (2) um. Sie trägt eine Mütze mit Herzchen, ein Plastikkorsett unterm Anorak stützt ihren zarten Oberkörper.
Das Mädchen aus Kiew (Ukraine) ist gerade mit Mama Tatiana (30) und Papa Sergey (39) in Berlin gelandet, 1350 Kilometer sind sie Richtung Hoffnung geflogen. Lisa hat Leukämie. Ihr Schicksal rührte Millionen Leser. Sie und andere Helfer spendeten schon 140 701 Euro. Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und der Verein „Berlin hilft“ holten das Mädchen nach Deutschland. Jetzt versuchen Spezialisten des Helios- Klinikums Buch, Lisas Leben zu retten. Prof. Dr. Lothar Schweigerer, Chefarzt der Kinderklinik: „Ich habe den Eindruck, es geht ihr
im Moment ganz ordentlich. Nach den Informationen aus der Ukraine hat sie eine akute myeloische Leukämie. Außerdem ist der Tumor an einer Stelle mit der Wirbelsäule verwachsen.“ Vor wenigen Monaten war Lisa noch ein fröhliches Kind mit blonden Haaren. Die Krankheit brach im Februar aus, ganz plötzlich. Der Chefarzt: „Sie bekommt jetzt wahrscheinlich eine Chemotherapie. Die Chancen sind gut, 60 bis 70 Prozent der Kinder überleben diese Krankheit.“
Lisa weint zuerst, als sie die fremden Ärzte und Schwestern sieht. Dann macht ihr Papa Späße mit dem Plüsch-Elefanten – die kleine Patientin kichert... Mutter Tatiana: „Die Hilfe ist überwältigend. Wir danken allen von ganzem Herzen.“ Viel Glück, tapfere kleine Lisa!>